Die Vorlesung "Musikgeschichte International IV" gibt einen Überblick über die wesentlichen Strömungen europäischer Musik des 20. Jahrhunderts bis in das Heute hinein: Von der anbrechenden Moderne mit Claude Debussy, Igor Strawinsky und der Zweiten Wiener Schule bis hin zu den grundlegenden Neuerungen, von denen Kompositionen seit den 1990er Jahren geprägt sind. Darüber hinaus soll jedoch auch wieder der weite Blick gewagt werden: auf die Transferlinien zwischen asiatischen Ländern und der "westlichen" Musik, auf die Ausprägung einer eigenständig us-amerikanischen Musik, u. a. mit Charles Ives und George Gershwin, oder auf die Bedeutung von Kolonialität für Musiker:innen und Musikinstitutionen der afrikanischen Länder.

Fraglos ist zudem, dass die Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts von den gesellschaftlich-politischen Ereignissen der Zeit kaum zu isolieren ist: Zwei Weltkriege, der Holocaust oder die Trennung zwischen "Ost" und "West" - um nur einige zu nennen - hinterließen auch in Kompositionen, in der Musikästhetik und im Musikleben selbst ihre Spuren. Formuliert werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse als kritischer Blick auf Musik, auf ihre gesellschaftlichen Wirkungen und Funktionen.


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