Richard Wagners vierteiliger Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ ist allein schon aufgrund seiner Gesamtspieldauer von etwa 14 Stunden und einer sich über 25 Jahre erstreckenden Entstehungszeit ein Werk der Superlative. Eine Vielzahl mythologischer und menschlicher Gestalten bildet das Personal der dramatischen Handlung, die in sehr vielfältiger Weise gedeutet worden ist und in sehr unterschiedlichen Inszenierungen einen prominenten Platz in den Spielplänen der Opernbühnen der Welt einnimmt.

In dem Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele Wagners Text ebenso zur Sprache kommen wie seine Musik und die musikalische Umsetzung textlicher Gehalte in musikalische Gestalten. Darüber hinaus fordert der Ring die Aneignung von Wagners eigenwilliger Dramentheorie, die sich vor allem in den sogenannten „Zürcher Kunstschriften“ niedergelegt findet. Aber auch die Figuren und Figurenkonstellationen bedürfen der Aufmerksamkeit, äußert sich in ihnen doch eine bemerkenswert moderne Psychologie. Schließlich wollen wir uns den Quellen von Wagners Dichtungen und seinem Begriff des „Mythos“ zuwenden sowie den Sprachformen, in denen Wagner seine Neubelebung des Mythos unternahm.

Das Seminar findet Mittwochs von 14:30-16.00 Uhr in Raum BP13 statt (Beginn: 6. April 2022). Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt.


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