
Mit dem 1922 erstmals aufgeführten Film „Der Brandstifter“ startet der Tonfilm seinen ungebrochenen Siegeslauf um die Welt. 100 Jahre später hat das Medium noch immer nichts von seiner Faszination verloren. Was macht das besondere Verhältnis von (bewegtem) Bild und Ton im Film aus? Warum fühlen wir mit den Protagonist*innen einer Tragödie, lachen über Albernheiten der Komödie oder erschrecken uns in einem Horrorfilm - und welchen Anteil hat daran die Musik?
In diesem Seminar werden wir zunächst in vier (teils: Zoom-)Sitzungen Kenntnisse zur Theorie und Terminologie der Filmmusik kennenlernen und anhand von Beispielen reflektieren. Anschließend wird dieses Wissen in einem zweitägigen Blockseminar insbesondere auf das Thema Gender angewendet. Dabei gehen wir möglichen Fragen nach, wie beispielsweise Hitchcock oder Kubrick Frauen im Film musikalisch portraitierten, wie das Thema ›Homosexualität‹ filmisch-musikalisch verarbeitet wird, ob es ein besonderes Frauenbild im DDR-Film gab oder wie das Thema im aktuellen Streaming-Zeitalter verarbeitet wird.
Für 2 ECTS-Punkte ist die regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Referats erforderlich. Für 3 ECTS muss zusätzlich eine schriftliche Arbeit bzw. Hausarbeit angefertigt werden.
8.4. (Zoom) 12:30-14:00 Uhr
22.4. (Präsenz) 12:30-14:00 Uhr
29.4. (Zoom) 12:30-14:00 Uhr
6.5. (Zoom) 12:30-14:00 Uhr
24.6. (Präsenz) 11:00-18:00 Uhr
25.6. (Präsenz) 10:00-17:00 Uhr
- Dozent:in: Nina Noeske
- Dozent:in: Jacob Richter