Musik intermedial – auf der Bühne, im Theater, im Konzertsaal, im Radio, vom Laptop, als Filmmusik oder aus der Konserve, zentral platziert oder eher marginal – überall unterliegt auch Musik in ihren Herstellungs- und Rezeptionsprozessen diskriminierenden oder aber privilegierenden Strukturen. Und gleichzeitig führt sie diese auch selbst mit herbei … Die Geschlechterrollen in Musik und Theater werden seit der Zweiten Frauenbewegung Ende der 1970er Jahre vielfältig beforscht, hinterfragt und politisch bewegt. Aber auch die kulturelle, geographische oder nationale Herkunft ist für Musiker:innen, Komponist:innen, Regisseur:innen, Tänzer:innen … und ihr Wirken von Bedeutung – ebenso wie für die Narrative, die sie produzieren oder interpretieren. Noch differenzierter wird das Bild, wenn soziale Herkunft oder Klassenzugehörigkeiten sowie körperliche Dispositionen einbezogen werden, insbesondere, wenn man die Kategorien intersektional verschränkt betrachtet.

Kunst braucht Freiheit – aber auch Förderung, und beides ist abhängig von Werturteilen innerhalb der herrschenden Strukturen. Folgt man Pierre Bourdieu, dient der sogenannte „gute Geschmack“ neben dem Genuss auch der Einschreibung in einen gesellschaftlichen und sozialen Ort. Kann ein kritischer, intersektionaler Blick Diskriminierungen aufdecken und Repertoires und den Kanon vielfältiger gestalten?

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